• Steff Gras

WARUM DAS SCHÖNE WICHTIG IST (Buch von Alan Moore)

Der amerikanische Designer, Unternehmensberater und „Craftsman” Alan Moore spricht mir aus der Seele, weil er in seinem Buch „Warum das Schöne wichtig ist” über die „Schönheit der Einfachheit” als elementaren Teil der Wirtschaft schreibt – und begeisternd beschreibt.


Mit Bedacht Geschaffenes kommt aus der Mode, bzw. die Mode ist, immer mehr ohne Bedacht zu (er)schaffen.

Diesem Trend weht ein Gegentrend entgegen, der sich zur Seele des Schönen, des klaren Designs, des wertigen Materials und des handgearbeiteten Objekts bekennt. Auch, wenn's mal länger dauert – oder gerade weil es länger dauert.



Als gelernte Goldschmiedin habe ich ein Handwerk gelernt, das sich seit dem Mittelalter kaum verändert hat – minutiöse Handarbeit, die Stoffe formt, die die Erde in Jahrmillionen hervorgebracht hat und die wir bis heute nicht überzeugend künstlich nachbauen können. Wer das Gefühl kennt, einen frisch gegossenen abgekühlten Goldbarren in der Hand zu halten, weiß, wie dieses unbeschreiblich magische Gewicht wirkt. Ich behaupte, dass dieses mystische Gewicht des Goldes eine eigene Aura besitzt, außerdem leitet Aurum Wärme besonders gut und nach kurzem In-der-Hand-Halten hat es unsere Körpertemperatur angenommen und speichert sie wohlig. Das Material kommuniziert mit uns, wenn wir offen dafür sind. Genau um diese Offenheit der Wahrnehmung geht es im Büchlein von Alan Moore. Er beschreibt seine Sicht auf die Wirtschaft und den ökonomischen Erfolg aus einer menschlich-sinnlichen Sicht und er gibt viele Beispiele aus dem Leben, die das belegen. Seine Vita zeigt, dass er den Nerv unserer Zeit trifft. Mit seinem Konzept „beautiful business” berät Alan Konzerne, wie Coca Cola oder kleine Unternehmen von nebenan.


Er zeigt ihnen eine neue Geisteshaltung auf das eigene Tun, die das Herz und den Horizont öffnet.

„Übersieh nicht das Einfache. Fühlen ist ein wichtiger Filter auf dem Weg zur Wahrheit.” Tiefenbetrachtung, ausprobieren, neugierig sein auf Menschen und ihr Verhalten, zulassen können und selbst flexibel sein und bleiben, sind ein paar Schlagworte, zu denen Alan Moore uns ermutigt. Und, ganz wichtig: nur mit Leuten arbeiten, die man gut findet! Mit Pfennigfuchsern und Effizienztreibern ist weder Eleganz noch Freude möglich. Schönheit ist kein Luxus sondern eine Notwendigkeit. http://beautiful.business

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